Apfel-Zimtschnecken-Muffins {Nachgebloggt am Freitag}

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Eigentlich wollte ich diesen Blogpost ganz anders beginnen, wollte euch von meiner Liebe zu Zimt und Hefeteig berichten und das Ganze wunderbar traumhaft ausschmücken. Aber dann kam etwas dazwischen, und zwar das leidige Thema “Foto-Hintegründe”. Jetzt mag sich der ein oder andere Fragen, wie man von der verträumten Sympathie zu Zimt zu dem doch eher nüchteren Thema “Foto-Hintergründe” kommt. Ich will es euch mal erzählen … Der Geburtstag meiner besten Freundin stand an und damit wurde gleichzeitig der Ring für eine neue Backrunde eröffnet, denn ich weiß wie gerne sie in den Genuss meiner Backversuche kommt. Die Mission war es also ein kleines Backwerk als Geschenkbeigabe zu backen und passend dazu stand mal wieder “Nachgebloggt am Freitag” vor der Tür. Fündig wurde ich diesmal bei der lieben Victoria von aboutvictoriaslittlesecrets. Ihr Blog ist mir bekannt seitdem ich ihren Bericht zum Café Hoffmanns in Mönchengladbach gelesen habe, ein Café über das auch ich schon berichtet habe. Ihr Blog gefällt mir wirklich sehr. Und dann lachten mich Victorias Apfel-Zimtschnecken-Muffins aus dem letzten September plötzlich von meinem Bildschirm aus an. Schnell wurde meiner Freundin ganz unverblümt geschrieben: “Magst du Zimt?” – “Ja, aber nicht zu viel.” Mir war klar, dass sie nicht lange nachfragen würde warum ich ihr solch eine Frage stellen würde – ich kenne sie lang genug-, dass jedoch eine so offene Antwort kommen würde, damit hatte ich nicht gerechnet. Wie definiert man “viel Zimt”. Natürlich ist immer einiges an Zimt in Zimtschnecken, aber kann es jemals genug sein? Ich entschloss mich dafür trotzdem einfach loszulegen, zur Not würde ich sie eben alleine aufessen müssen.

Was soll ich sagen, die Muffins kamen gut an, ich machte noch vor der Geschenkübergabe ein paar Bilder für den Blog und schaffte es sogar sehr zeitnah diese zu bearbeiten. Doch dann kam der Schock! Ich hatte mir das Rezept herausgeschrieben, und dann länger nicht mehr bei Victoria vorbeigeschaut, und nun hatte ich den Salat, denn sie benutzte den exakt identischen Hintergrund für ihre Bilder. Ich muss ehrlich gestehen, für einen kurzen Moment überlegte ich den ganzen Post abzublasen und das Rezept einfach nicht zu posten, doch dann kam mir der geniale Geschmack der Hefeschnecken-Muffins wieder ins Gedächtnis und mir wurde klar, dass ich sie euch nicht vorenthalten darf. Also liebe Victoria, falls du das hier liest, dann sehe mir nach, dass meine Bilder deinen nun sehr ähneln mögen und wir leider mit dem selben Hintergrund als Grundlage arbeiten – es war keine Absicht.
Um euch mal einen kleinen Einblick “Hinter die Kulissen” zu geben: Meine Hintergründe sind meistens einfache Fotokartons, bestellt habe ich sie beispielsweise hier, aber auch in vielen Bastelbedarf-Geschäften im einfachen Einzelhandel gibt es sie oft zu kaufen. Allerdings ist es nicht immer leicht schöne Motive zu finden, deshalb greife ich manchmal auch auf Holztabletts zurück, die ausreichend groß sind um ein ganzes “Set” zu beherbergen. Ich habe bereits zu Beginn meiner “Blogger-Karriere” in ein großes weißes Modell investiert und den Kauf nie bereut. Es ist mein treuer Begleiter bei nahezu jedem Fotoshoot. Viele Blogger stellen sich auch ihre Hintergründe selber her, bisher habe ich mich jedoch dazu noch nicht durchgerungen, nehme es mir aber schon lange vor. Weitere interessante Beiträge zum Thema gibt es beispielsweise auf dem Blog Tulpentag oder auch bei FoodnPhoto. Schaut mal vorbei und lasst euch inspirieren.

Nun aber zurück zu diesen wunderbar saftigen Zimtschnecken-Muffins. Jetzt kommt nämlich doch noch die Stelle an der ich bekunde wie groß meine Liebe für Zimtschnecken ist und wie diese Apfel-Zimtschnecken-Muffins in ihrer Fluffigkeit wirklich nahezu alle bisher selbstgebackenen Hefeschnecken toppen. Ja, sie sind wirklich grandios.
Wenn ihr euch jetzt bis zu diesem Teil des Textes durchgekämpft habt, dann möchte ich euch jetzt wirklich nicht noch länger auf die Folter spannen. Die meisten Zutaten habt ihr bestimmt sowieso Zuhause, also schmeißt den Ofen an und lasst das ganze Haus nach Zimt und Äpfeln riechen.

Apfel-Zimtschnecken-Muffins
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Ingredients
  • 250 g Mehl
  • ¼ Würfel frische Hefe
  • 100 ml Milch
  • 1 Ei
  • 50 g Butter
  • 75 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 Apfel
  • 25 g Puderzucker
Instructions
  1. Das Mehl und 25 g des Zuckers in eine Schüssel geben und die Hefe darüber zerbröseln. Die lauwarme Milch 25 g flüssige Butter und das Ei hinzugeben und mit den Knethaken des Handmixers oder der Küchenmaschine gut verkneten.
  2. Den Teig für etwa 1 Stunde gehen lassen und nach Ablauf der Zeit auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal gut durchkneten.
  3. Den Teig dann zu einem Rechteck ausrollen (etwa 20 x 20 cm). 50 g des Zuckers mit dem Zimt verrühren. Den Apfel in kleine Würfel schneiden und mit 1 EL der Zucker-Zimt-Mischung bestreuen sowie verrühren. 25 g flüssige Butter auf dem Teigrechteck verteilen, dann die Zucker-Zimt-Mischung darüberstreuen und zum Schluss mit den Apfelwürfeln belegen.
  4. Den Teig aufrollen und in etwa 4 cm breite Streifen schneiden und in Muffinförmchen stellen. Die Muffins bei etwa 175 Grad Umluft für 20 Minuten backen.
  5. Nach dem Abkühlen den Puderzucker mit 1 TL Wasser verrühren und auf den Muffins verteilen.
Nutrition Information
Serving size: 6 Stück

 

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6 Comments

  • Reply Jenny

    Die sehen unwahrscheinlich lecker aus – schön fluffig und saftig. Ich kann fast nicht glauben das es Hefeteig ist, der grundsätzlich eher nicht auf meiner Favoritenliste steht 😀
    Liebe Grüße
    Jenny von http://www.fitandsparklinglife.com

    1. Juli 2016 at 10:48
    • Reply alinakl

      Liebe Jenny,
      danke für deinen Kommentar. Bis vor kurzem mochte ich Hefeteig auch nicht allzu gerne. Seitdem er mir aber zunehmend immer besser gelingt, bin ich nahezu süchtig geworden. Fluffig und saftig sind sie tatsächlich. Probier es doch mal aus, du wirst nicht enttäuscht sein. 😉

      Viele liebe Grüße,
      Alina

      1. Juli 2016 at 15:50
  • Reply Jule

    LECKER!! Ich hab echt das Gefühl, dass ich bald meine ganzen Favoriten mit deinen Rezepten abgedeckt habe 😀 Muss ich aber auf jeden Fall auch mal nachmachen ♥ Und super, dass die Muffins auch so gut ankamen – Victoria wird dir denke ich mal nicht böse sein 😉

    1. Juli 2016 at 15:34
    • Reply alinakl

      Hallo liebe Jule,
      hach, es freut mich, dass ich wieder deinen Geschmack getroffen habe.Ich würde mich wirklich freuen, wenn du mal was nachbackst. 😉
      Ich denke auch, dass Victoria es verschmerzen kann, irgendwie ist der ganze Umstand ja auch schon etwas lustig.

      Viele liebe Grüße,
      Alina

      1. Juli 2016 at 15:52
  • Reply Ronja

    Danke für deine Erwähnung! Ohne die wäre ich vermutlich gar nicht auf deinen tollen Blog gestoßen. 🙂 Ich mag deinen Schreibstil total und die Muffins sehen auch unfassbar lecker aus!! Für mich dürfte es VIEL ZImt sein. 😀

    4. Juli 2016 at 4:19
    • Reply alinakl

      Liebe Ronja,
      es freut mich total, dass du hier vorbei schaust.
      Das ist wohl das erste Mal, dass mir jemand ein Kompliment über meinen Schreibstil macht – danke dafür!
      Ich bin ein großer Fan von deinem Blog und hole mir immer ganz viel Inspiration bei deinen Bildern. Da hast du wirklich Talent für, da war eine Erwähnung an passender Stelle nur eine Frage der Zeit.

      Viele liebe Grüße,
      Alina

      4. Juli 2016 at 13:59

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